Snowmaking

Schneilanzen auf Erfolgsspur

2011/2012 setzen zahlreiche Skigebiete auf Schneesicherheit durch TechnoAlpin-Lanzen.

Mit Propellermaschinen wie etwa der M90, der M18, der T60 oder zuletzt der T40 ist TechnoAlpin inzwischen seit mehr als 20 Jahren erfolgreich auf dem Beschneiungsmarkt tätig. Längst hat TechnoAlpin jedoch auch im Bereich der Schneilanzen großes Know-how entwickelt. Der patentierte runde Lanzenkopf hat sich inzwischen bestens bewährt. Heute werden in der Produktionshalle der TechnoAlpin etwa gleich viele Lanzen wie Propellermaschinen gefertigt. Im Jahr 2010 verließen beispielsweise rund 1.300 Lanzen das Werk. Es war dies die erste Serie der neuen V3, bei der im Vergleich zur Vorgängerlanze einige Verbesserungen vorgenommen wurden. So wurde etwa die Anordnung der Nukleatoren, Fixdüsen und zuschaltbaren Düsen geändert. Damit konnte die Schneileistung gesteigert werden. Um die Lanze weniger wetteranfällig zu machen, wurde die Masse des Lanzenkopfes reduziert. Die Außenoberfläche wurde verkleinert, die Innenoberfläche hingegen durch zusätzliche Reibungsrippen vergrößert. Zudem wird die Wärmeübertragung des Kopfes auf den Düsenkörper durch neue, versenkte Düsen aus eloxiertem Aluminium gefördert. Der Lanzenkopf bleibt damit auch bei kalten Temperaturen und Wind eisfrei. Die Lanze kommt mit einem 4 kW Kompressor aus und überzeugt so auch in Sachen Energieverbrauch.

Weltweiter Einsatz
Seit der Markteinführung 2010 wird die V3 weltweit eingesetzt und das Feedback ist durchwegs positiv. Remo Gwerder, Betriebsleiter der Sattel-Hochstuckli AG (Schweiz), überzeugte die V3 vor allem bei Grenztemperaturen: „Die V3 erzeugt im Grenztemperaturbereich eine hohe Schneequalität. Bei gleichem Luftverbrauch wie die A9 erbringt sie eine deutlich höhere Schneileistung. Dank der Regelstufen kann sie an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden, was qualitativ und quantitativ zu sehr guten Ergebnissen führte.“

In Praz Sur Arly (Frankreich) setzt man schon länger auf TechnoAlpin-Lanzen. Bernard Baronnat berichtet über seine Erfahrungen: „Wir schneien mit der A9, mit der A30 und jetzt auch mit der V3. Im Laufe der Jahre konnten wir eine stetige Verbesserung der Schneequalität feststellen. Wir haben im vergangenen Winter die Schneeproduktion verdreifacht. Dank des effizienten Ressourceneinsatzes gab es auch bei der Kostenabrechnung keine bösen Überraschungen. In diesem Jahr haben sich auch viele Kunden zu der hervorragenden Pistenpräparierung geäußert. Die Schneequalität ist sicher das größte Plus der V3. Und wenn unsere Kunden zufrieden sind, kommen sie auch wieder.”

Auch in Neuseeland hatte die V3 in ihrem ersten Winter auf der Südhalbkugel Gelegenheit sich zu bewähren. „2011 war für uns im Bezug auf die Beschneiung eine besonders anspruchsvolle Saison“, berichtet Craig Ovenden, Betriebsleiter der Ohau Snow Fields. Warme Temperaturen verzögerten den Saisonstart. „Dabei hatten wir wirklich Glück, die neuen V3-Lanzen installiert zu haben. Der reduzierte Luftverbrauch erlaubte es uns, alle Schneeerzeuger gleichzeitig zu betreiben, und das mit nur einem Kompressor. Unter den gegebenen Umständen mit den kurzen Schneifenstern war das wirklich Goldes wert.“

Auch für die Wintersaison 2011/2012 setzen zahlreiche Skigebiete auf Schneesicherheit durch TechnoAlpin-Lanzen. Installiert wurden sie zum Beispiel in französischen Gebieten wie etwa in Sixt-Fer-à-Cheval im Département Haute-Savoie an der östlichen Grenze Frankreichs. 26 Stück V3 werden hier künftig für Schneesicherheit sorgen. In St. Jean Montclar, in den südlichen Alpen Frankreichs, werden neben 11 Stück V3 auch 11 Stück der nicht regelbaren Lanze V2 installiert. Champ du Feu, ein Resort in den Vogesen (Frankreich), hingegen entschied sich für eine gemischte Anlage aus 24 mal V3 und 4 mal T40. Ins kanadische Familienskigebiet Mount St. Louis Moonstone wurden in diesem Sommer 30 Stück V3 geliefert. In der Schweizer Destination Laax installierte man nach den positiven Erfahrungen des Vorjahres auch in diesem Sommer wieder V3-Lanzen. In Skandinavien setzen mit Lindvallen (Schweden) und Hemsedal (Norwegen) gleich zwei Mitglieder der Skistar-Gruppe auf Schneesicherheit durch die V3. Das Langlaufzentrum Filipstad in Schweden wird künftig ebenfalls mittels V3 beschneit. Der Weltcuport Kvitfjell ging hingegen einen anderen Weg. Hier wurden die bestehenden A9-Lanzen auf V3-Lanzen umgerüstet. Der neue V3-Kopf kann, bei einer größeren Anzahl von Düsen, mit der gleichen Luftleistung betrieben werden wie die A9. Auch in Spanien, in den USA, in Finnland, in Rumänien und in zahlreichen anderen Ländern wurden V3-Lanzen installiert.

Die V3 gibt es auch mit einem Oberflurventilblock, der gegenüber anderen Ventilblöcken eine ganze Reihe von Vorteilen bei Installation und Handhabung bietet. Foto: TechnoAlpin

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