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Österreichische Seilbahntagung 2011

Politprominenz, Fachkompetenz und Effizienz bei der Förderung der Wintersportwochen bestimmten die Tagung der österreichischen Seilbahner am 4. Mai im Rahmen der Interalpin in Innsbruck.

In seiner Eröffnungsansprache nützte Fachverbandsobmann Franz Hörl die Anwesenheit von Bundesministerin Doris Bures (BMVIT) und Landeshauptmann Günther Platter zur Darstellung der Leistungen der Seilbahnbranche einerseits und zum Vorbringen der wichtigsten Forderungen, die seitens des Fachverbandes der Österreichischen Seilbahnen an die Bundes- und Landespolitik bestehen. Die Grußworte von Ministerin Bures und Landeshauptmann Platter drückten einerseits den Dank an die Seilbahnwirtschaft für ihre Leistungen im Dienste der Volkswirtschaft aus und andererseits gab es deutliche Zeichen für politische Unterstützung der Fachverbandsanliegen. Insbesondere gab es Zustimmung für den Wunsch nach Genehmigung von neuen Seilbahnen, die durch Verbindung bestehender Skigebiete das Wintersportangebot weiter verbessern sollen.

Das erste Hauptreferat hielt Bianca Spalteholz, Spalteholz Hotelkompetenz GmbH & Co KG, Frankfurt. Frau Spalteholz sprach über Yield Management – dynamisches Pricing für Seilbahnbetriebe. Sie versuchte, die Prinzipien der Preisbildung im Hotelgewerbe auf die Preise der Seilbahntickets zu übertragen. Leider war Frau Spalteholz mit der Situation in der Seilbahnbranche nicht wirklich vertraut, sodass ihre Anregungen von den anwesenden Seilbahnmanagern überwiegend als nicht sehr brauchbar eingestuft wurden.

Mehr Gewicht hatte da die Vorstellung der Aktivitäten zur Belebung der Wintersportwochen in Österreich: Marco Cerny, Projektmanager der Servicestelle Wintersportwochen, und Mag. Julia Hasenöhrl, Projektmitarbeiterin (wirtschaftliche Fragen), stellten diese neu gegründete Stelle vor, die von den Organisation BMLVS, BMUKK, Interski Austria, ÖSV, WKÖ und der Allianz Zukunft Winter gemeinsam getragen wird (siehe www.wispowo.at). In der anschließend von „Ö3-Mikromann“ Tom Walek moderierten Podiumsdiskussion wurde das Problem Wintersportwochen von den verschiedensten Seiten beleuchtet; Marketingleute, Lehrer, Skilehrer und nicht zuletzt eine Schülerin und ein Schüler kamen zu Wort. Wenig verwunderlich sprachen sich alle Teilnehmer für eine Ausweitung der Wintersportwochen aus und für eine Beseitigung der organisatorischen, bürokratischen und finanziellen Hürden, die die Durchführung von Wintersportwochen behindern. Ziel ist die Erhöhung der jährlichen Teilnehmerzahl von derzeit 150.000 Schülern auf über 200.000.

Den glanzvollen Abschluss der Österreichsichen Seilbahntagung 2011 bildete der Gesellschaftsabend im Saal Dogana des Congress Innsbruck. Auch hier moderierte Tom Walek und zeigte bisher unveröffentlichte Fotos und Videos vom „Wettlauf zum Südpol“, an der er als Mitglied des österreichischen Teams teilgenommen hat.

JN

Fachverbandsobmann Franz Hörl, Bundesministerin Doris Bures und Geschäftsführer des Seilbahn-Fachverbandes, Dr. Erik Wolf (vlnr)

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