Tourismus

Ein Meilenstein im Skitourismus

Mit der Verbindung zum Grasjoch wird die Silvretta Montafon zum größten Skigebiet Vorarlbergs.

Zwei hochmoderne Kabinenbahnen von Doppelmayr verbinden ab der Wintersaison 2011/12 die Nova mit dem Hochjoch. Somit wird die Silvretta Montafon zum größtenSkigebiet Vorarlbergs und rangiert mit 155 Kilometern abwechslungsreicher Pisten unter den Top Ten Skigebieten in Österreich.Möglich wird diese Verbesserung und spektakuläre Erweiterung in der Silvretta Montafon durch den Bau der Grasjoch und der Hochalpila Bahn, die St. Gallenkirch mit der Bergstation Hochalpila auf 2.430 Meter Höhe im Hochjochgebiet verbindet. Von St. Gallenkirch führt die Grasjoch Bahn auf einer Streckenlänge von 3.965 Metern und mit einem Höhenunterschied von 1.160 Meter hinauf zur Grasjoch Hütte auf 1.976 Meter. Dort wechseln die Skifahrer in die Hochalpila Bahn, die über 1.365 Metern Länge zum Alpila Grat führt, der damit zum höchsten Punkt im ganzen Skigebiet wird. Die gesamte Fahrt auf beiden Sektionen dauert rund 16 Minuten.

Anspruchsvolle Technik zur Sicherung der touristischen Zukunft
Die neuen Seilbahnen locken auch mit einigen technischen Besonderheiten. Die Grasjoch Bahn wird in der Kombination von Fahrstrecke und Höhenunterschied die größte Einseilumlaufbahn, die von Doppelmayr bis jetzt gebaut worden ist und zugleich die längste in Österreich. Erstmalig wird bei einer kuppelbaren Einseilumlaufbahn ein innovatives Räumungskonzept eingesetzt werden, wobei im Bergefall die Kabinen in die Stationen zurückgeholt werden können.
Die spektakuläre Trassenführung mit einem maximalen Bodenabstand von über 100 Metern macht die Fahrt zu einem besonderen Erlebnis. Die Bergstation der Hochalpila Bahn auf 2.430 Meter Höhe wird eine der höchst gelegenen und eindrucksvollsten Bergstationen Vorarlbergs sein.

Skigebietsverbindung: Von der Vision bis zur Genehmigung
Die Vision von der Verbindung der Skigebiete Hochjoch und Nova gibt es bereits seit den späten 70er Jahren als die Bahn erstmals in einem Dienstbarkeitsvertrag erwähnt wurde. Jetzt ist der Zusammenschluss ein weiterer, logischer Schritt in der Entwicklung der Silvretta Montafon. Unter diesem Titel fungieren die beiden Skigebiete seit dem Winter 2008/2009.

Damals erstellten die Verantwortlichen auch einen Masterplan für die weitere Gestaltung der Skigebiete Nova und Hochjoch, mit dem Kernprojekt der Skigebietserweiterung. Im Herbst 2009 begannen die Vorplanungen für die beiden Bahnen. Dabei wurden umfangreiche Variantenstudien erstellt. Sie waren besonders wichtig, weil die Beauftragten bei der Realisierung der Skigebietsverbindung unterschiedlichste Interessen vom Naturschutz bis zur Forst- und Landwirtschaft berücksichtigten.

So wird zum Beispiel im Grasjochgebiet auf den Bau von neuen Erschließungswegen verzichtet und die Bergstation der Hochalpila Bahn wurde so gestaltet, dass sie sich optimal in die hochalpine Gebirgslandschaft einfügt. Für den Bau des neuen Pistenabschnitts erstellten Experten ein Begrünungs- und Gestaltungskonzept, damit sich diese Pisten möglichst unauffällig in die Landschaft integrieren. Mit den umfangreichen Planungsarbeiten für die Stationsgebäude, Seilbahntrassen, Pisten und den erforderlichen Lawinenschutz wurde im November 2009 begonnen. Über 20 Planungsteams aus unterschiedlichsten Fachbereichen nahmen ihre Arbeit auf.

Ziel war es, von der Seilbahntechnik über die Architektur bis zum Lawinenschutz und anderen relevanten Bereichen dieses Projekt genehmigungs- und baufähig zu machen. Parallel dazu konnten die Verhandlungen mit mehr als 70 Grundstücksbesitzern erfolgreich abgeschlossen werden.

Das Investitionsvolumen umfasst 30 Millionen Euro. Eröffnet werden die neuen Bahnen im Dezember 2011.

8er-Kabine von CWA für die Grasjochbahn, Foto: Doppelmayr

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