Die neue 3S-Bahn „3K K-onnection“ bietet seit der Wintersaison 2019/2020 eine direkte Verbindung von Kaprun zum Kitzsteinhorn.
Foto: Kitzsteinhorn
Firmeninfos Wirtschaft

GLETSCHERBAHNEN KAPRUN AG

Gletscherbahnen Kaprun AG präsentiert Geschäftsjahr 2019/20

Bei der diesjährigen virtuellen Hauptversammlung ließ das Seilbahnunternehmen das außergewöhnliche Geschäftsjahr 2019/20 Revue passieren. In bleibender Erinnerung blieb die Eröffnung der neuen 3S-Bahn „3K K-onnection“ am 30. November 2019. Im März 2020 veränderte die Covid-19-Pandemie schließlich die Welt und spiegelte sich auch in den Gästezahlen wider.

von: JD

Das Geschäftsjahr 2019/20 begann am 1. Oktober 2019 mit großen Erwartungen. Nach über zwei Jahren Bauzeit stand die Seilbahnverbindung zwischen dem Ortszentrum Kaprun über den Maiskogel zum Kitzsteinhorn vor der Fertigstellung. Nach ihrer Eröffnung Ende November 2019 löste die neue 3S-Bahn 3K K-onnection nicht nur viele positive Gästerückmeldungen aus, sondern half auch bis zu 1,5 Millionen PKW-Kilometer im Kaprunertal zu reduzieren. Der große Gästeerfolg schlug sich im Zeitraum Oktober 2019 bis Ende Februar 2020 auch in den Umsatzzahlen nieder. Diese lagen um 20 % über dem Vorjahr. Damit konnten die folgenden Umsatzverluste durch die Covid-19-Pandemie rückblickend zum Teil abgefedert werden. Ein weiterer Höhepunkt des Geschäftsjahres war das neue Ticketangebot mit der Alpin Card, die den Wintersport vom Kitzsteinhorn über die Schmittenhöhe bis nach Saalbach-Hinterglemm, Leogang, Fieberbrunn mit einem Ticket ermöglicht und von den Gästen sehr gut angenommen wurde.

Covid-19 sorgte für Stillstand

Ab März 2020 überschattete die Covid-19-Pandemie die Welt, und das Geschäftsjahr war fortan von Lockdowns und Reisebeschränkungen geprägt. Von 16. März bis 28. Mai 2020 standen die Bahnen aufgrund behördlicher Anordnung still, die Gastronomie war mit Betretungsverbot belegt. Von Juni 2020 bis September 2020 steigerte sich jedoch aufgrund der guten Wetterlage und der neuen Angebote die Gästefrequenz von anfangs 30 % auf 70 % im Vergleich zum Vorjahr. Um den Gästen ein sicheres Miteinander am Berg zu ermöglichen, wurde zudem ein spezieller Covid-19-Verhaltenskodex entwickelt. Alles in allem betrachtet, ließ die Pandemie die Gästezahlen um 19 % gegenüber dem Vorjahr sinken. Damit sank auch der Umsatz um 15 % auf 38,9 Millionen Euro.

Vorwiegend regionale Gäste

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen waren im Jahresschnitt 272 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt. Auch wenn das Geschäftsjahr 2019/20 von Lockdowns und Reisebeschränkungen geprägt war, konnten dennoch 924.000 Gäste begrüßt werden. Aufgrund der Umstände nutzten jedoch vorwiegend regionale Gäste die Angebote. Insgesamt konnte der Jahresverlust schließlich auf 0,7 Millionen Euro eingeschränkt werden. Dies ist hauptsächlich einem strikten Kostenmanagement und der erfolgreichen ersten Hälfte des Geschäftsjahres zu verdanken.

Facts Geschäftsjahr 2019/2020 (1.10.2019-30.9.2020)

• Gäste: 924.000 (-19 %)

• Umsatzerlöse: € 38,9 Mio. (-15 %)

• Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt: 272


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