Tourismus

Was kommt nach den Russen?

Die Wintersaison ist zäh angelaufen, dafür nachher umso vehementer weitergegangen. Es gibt eben keine bessere Werbung für den Skiurlaub als eingeschneite Dörfer und wegen Lawinengefahr gesperrte Straßen. Wie das Gedränge an den Liften zu Weihnachten zeigte, scheint das Skifahren trotz anders lautender hämischer Kommentare keineswegs schon abgekommen zu sein.

Definitiv nicht in Russland, wo Österreich mittlerweile zur Wintersportdestination Nr. 1 aufgestiegen ist. Und schon stellt sich die Frage: Was kommt danach? Zu übertriebener Sorge ist dabei kein Anlass gegeben. In China und in Südkorea werden gerade Skizentren entwickelt, wo alpines Flair als letzter Schrei gilt; in bevölkerungsreichen Ländern wie Polen oder der Ukraine entwickelt sich eine kaufkräftige Mittelschicht, der die Lust am Pistengleiten sicher nahegebracht werden kann. Dann braucht es Werbeeinsatz, Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltungen und gute Flug-, Straßen- und Bahnverbindungen. Und nicht zuletzt: In Österreichs schon derzeit wichtigsten Tourismusmärkten gibt es nach einer vom Fachverband der Seilbahnen in Auftrag gegebenen Studie 53 Mio. Menschen, die aktiv oder gelegentlich Skifahren. Darüber hinaus 38 Mio., die durch geeignete Marketingmaßnahmen für den Wintersport zu begeistern wären. Ziel muss es sein, bei ihnen – genau so wie bei den Russen – das Urlaubsziel im Winter zu bleiben. Oder überhaupt erst zu werden.

Helmut Zolles

Foto: beigestellt

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