Tourism

Ski-Weltmeisterschaften und Olympische Winterspiele sind nachhaltig

Vom 4. bis 17. Februar 2013 stand Schladming im Zentrum der Ski-Welt. Diese Ski-Weltmeisterschaften gehen sicher als eine der unvergesslichsten Winterabenteuer in die Ski-Welt-Geschichte ein.

Die Verantwortlichen unter der Gesamtleitung von Prof. Dr. Peter Schröcksnadel haben ein unvergessliches Skifest vorbereitet, durchgeführt und perfekt abgeschlossen. Das Niveau und die Stimmung dieses Ski-Welt-Events sind wohl kaum noch zu übertreffen. Man spürte Harmonie zwischen Sport, Gesellschaft, Gastfreundschaft, Kultur, Tourismus und Wirtschaft allgemein. Die Skiregion Schladming/Amadé ist für mich auch Weltmeister in der Organisation des Ski-Events und der Gastfreundschaft. Die Messlatte für die Ski-WM 2015 in Vail/USA und 2017 in St. Moritz/Schweiz ist hoch. Schladming wird Vorbild sein. Ich freue mich auf die nächsten Ski-Weltmeisterschaften in USA und in der Schweiz.

Solche Großveranstaltungen schweißen Regionen, ja ein ganzes Land zusammen, lösen Nachhaltigkeit und Erneuerungs- und Investitionsschübe aus. Die Nachnutzung ist gesichert dank kluger Überlegungen für die Nutzung der Infrastrukturen vor, während und nach dem Event. Alle profitieren noch über Jahrzehnte davon, die einheimische Bevölkerung, die Gäste, der Sport, die Kultur.

Ski-Weltmeisterschaften und Olympische Winterspiele wirken wie ein Katalysator auf die Nachwuchsförderung. Solche Events sind erwiesenermaßen für ein Land die beste Nachwuchs- und Sportförderung und damit auch für den Breitensport. Das alleine schon trägt gleichzeitig zur Volksgesundheit bei. Mit Projekten wie „Wintersport für alle Kinder“ können wir nicht nur die Gesundheit unserer Jugend fördern, sondern sie auch zu künftigen Gästen im Alpenraum machen. Ski-WM und Olympische Spiele spornen zu Höchstleistungen an und initiieren private und öffentliche Eigeninitiativen. Ski-WM und Olympische Spiele lösen Emotionen aus. Sie sind wichtig und gesund für unsere Gesellschaft. Sie motivieren und lassen uns über uns selber hinauswachsen, im Sport, im Beruf und im ehrenamtlichen Engagement.

Leider sagte die Bevölkerung des Kantons Graubünden am 3. März 2013 in einer Volksabstimmung knapp „Nein“ zum Projekt „Olympia 2022 in St. Moritz und Davos“. Schade, so eine Chance für die gesamte Schweiz kommt vermutlich nicht wieder. Das beschämende an der ganzen Geschichte ist, dass die Gegner mit pauschalen Unwahrheiten das Projekt Olympia 2022 Schweiz/Graubünden zu Fall gebracht haben. Die fundamentalistischen Züge der Gegner waren bei jedem Auftritt und jedem Inserat die gleichen, nichts als pauschale Vorurteile und Unwahrheiten und kein einziges vergleichbares, realistisches Alternativ-Projekt. Sie können dreimal raten, wer bei den Drahtziehern dieser Kampagne mit dabei war – einmal mehr die CIPRA. Die CIPRA ist unfähig, marktgerechte und damit sinnvolle Alternativen aufzuzeigen. Die CIPRA wird nun weitere Betätigungsfelder eröffnen mit der Bekämpfung der Idee Olympische Winterspiele 2022 München/Berchtesgaden/Garmisch-Partenkirchen. Die CIPRA möchte am liebsten sogar noch Gegner aus Norwegen mit Oslo/Lillehammer ins Boot holen. Wir wissen es ja, aus der CIPRA-Küche kommt nie etwas Genießbares und Umsetzbares. Die CIPRA ist kein Gesprächspartner für uns Bergbewohner. Konzentrieren und fokusieren wir uns also unbeirrt auf unsere Aufgabe, die weitere nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung des Alpenraums als Siedlungs- und Erholungsraum. Nur bewohnte Gebirgstäler sind der beste und nachhaltigste Umweltschutz. Setzen wir uns ein für unsere Autonomie. Wir wollen dort leben, wo andere Ferien machen. Dieses Recht lassen wir uns nicht nehmen.

Leo Jeker

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