Nach einer erfolgreichen Wintersaison 2021/22 gehen die Schweizer Seilbahnen mit Optimismus in den bevorstehenden Winter 2022/23.
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Schweizer Seilbahnen gehen mit Zuversicht in den Winter 2022/23

Nach der Covid-Pandemie sehen die Schweizer Seilbahnen die steigenden Stromkosten und die Diskussionen über eine mögliche Strommangellage als die nächste große Herausforderung nach der Pandemie. Dennoch überwiegt in der Branche die Zuversicht im Hinblick auf den kommenden Winter.

von: DK

Die Branche sei „krisenresistent“ und habe vorgesorgt, hieß es auf einer Pressekonferenz, die der Branchenverband Seilbahnen Schweiz gemeinsam mit Schweiz Tourismus Ende November 2022 abhielt. Die Gäste würden sich auf die Winterferien freuen und die Schweiz sei eine beliebte Tourismus-Destination.

Guter Winter 2021/22

„Der letzte Winter hat nochmals klar gezeigt, dass der Wintersport sehr beliebt ist. Die Menschen wollen in die Berge, sie suchen die Bewegung und die frische Luft“, heißt es dazu von Seilbahnen Schweiz. Mit mehr als 25 Mio. Skier Days verzeichnete die Wintersaison 2021/22 im 5-Jahresvergleich ein Plus von fast 16 %. Das schlug sich auch im Umsatz nieder: dieser bewegte sich mit 828 Mio. CHF auf dem Niveau von vor zwölf Jahren. „Diese erfreulichen Resultate waren möglich dank der Kombination aus Volumeneffekten und Preisoptimierungen, der Treue der Schweizer Gäste und auch dank der Rückkehr von ausländischen Gästen. Die Schweiz konnte im europäischen Vergleich sogar 6 % Marktanteile gewinnen“, so Seilbahnen Schweiz in einer Presseaussendung.

Wintersport ist „in“

Neben der erfolgreichen Saison 2021/22 gründet sich die Zuversicht der Schweizer Seilbahnbranche auch auf der Popularität des Wintersports. Wie eine gemeinsame Umfrage des Schweizer Bundesamts für Sport (BASPO) und des Schweizer Sportobservatoriums zeigt, fahren 59 % der 10 bis 14-jährigen Ski oder Snowboard, bei den 15 bis 19-jährigen sind es 43 %. Eine kürzlich in Auftrag gegebene Marktanalyse belege zudem, dass der Wintersport von über 90 % der Befragten als „gesund“ eingestuft wird und es den Skifahrern und Snowboardern wert ist, was er kostet. Erfreulich sei darüber hinaus, dass Schweiz Tourismus in den Bergdestinationen in der kommenden Wintersaison bei allen Gästen 1,5 % mehr Übernachtungen als im Winter 2021/2022 erwartet. 

Beitrag zum Energiesparen

Laut Seilbahne Schweiz ist die Branche bereit, ihren Beitrag zum Energiesparen zu leisten und hat dazu ein Simulationstool mit über 90 Maßnahmen entwickelt. Von der Politik erwartet der Verband transparente Kommunikation sowie Einbezug und nachvollziehbare Kriterien unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Konsequenzen. 


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