Moonbikes erreichen Spitzengeschwindigkeiten bis zu 42 km/h. Der integrierte Akku verspricht eine Nutzungsdauer von 90 min und kann optional durch einen Doppel-Akku auf bis zu drei Stunden ausgeweitet werden.
Foto: Niels St. Viteux/MoonBikes
Piste Tourismus

MOONBIKES

Neue „Moonbikes“ im Snowpark Johann in Tirol

Siebzehn Moonbike-Parks in den französisch-schweizerischen Alpen gibt es bereits, seit Anfang des Jahres können die elektrischen Schneefahrzeuge auch in St. Johann in Tirol (A) getestet werden. Moonbikes sind eine Neuentwicklung: Mit 87 kg haben sie ein Drittel des Gewichts von klassischen Schneemobilen.

Entwickelt wurden die Moonbikes in den französischen Alpen von Nicolas Muron, einem ehemaligen Luft- und Raumfahrtingenieur. Seit dem Markteintritt vor einem Jahr wurden eigenen Angaben zufolge bereits mehr als 200 Moonbikes verkauft. Die Idee zu Moonbikes hatte Muron vor einigen Jahren, um die Fortbewegung in Wintersportdestinationen umweltfreundlicher, komfortabler und erlebnisreicher zu gestalten. Dazu entwickelte er einen patentierten Elektro-Antrieb.

Geringes Gewicht, kompakt zu verstauen

Mit nur 87 Kilogramm wiegt das Moonbike lediglich ein Drittel im Vergleich zu einem klassischen Schneemobil und ist dazu noch leicht sowie kompakt zu verstauen. „Unsere patentierten Moonbikes vereinen die klimafreundliche Freiheit eines E-Bikes mit der Power eines Motorrads in idealer Weise“, zeigt sich Muron stolz auf seine Entwicklung. Die Moonbikes erreichen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 42 km/h. Der integrierte Akku verspricht eine Nutzungsdauer von 90 min und kann optional durch einen Doppel-Akku auf bis zu drei Stunden ausgeweitet werden.

Erster Moonbikes-Park in Österreich

Der Snowpark in St. Johann bringt die Moonbikes nun auch nach Österreich. Vor Ort können interessierte Besucherinnen und Besucher die Snowbikes ausleihen und erleben. „Wir sind sehr stolz, dass wir in St. Johann zum ersten Mal in Österreich das Moonbikes-Vergnügen anbieten können! Unser Park ist die perfekte Gelegenheit, um das einzigartige Fahrgefühl zu genießen und macht die ganze Region um eine neue Attraktion reicher“, zeigt sich Park-Inhaber Martin Moser erfreut. Doch dies soll nur der erste Schritt der Moonbikes in Österreich sein. In Seefeld und in Werfenweng gab es bereits erste Testtage, beim „Ganghoferlauf“ Anfang März 2022 in der Olympiaregion Seefeld/Leutasch kommen die Moonbikes beim Rennmanagement zum Einsatz.

Expansion in Österreich geplant

„Mit unserer Weltneuheit wollen wir ab sofort auch die Touristen und Einheimischen in Österreich begeistern. Damit setzen wir unsere noch junge, aber rasante Erfolgsgeschichte nun auch im deutschsprachigen Raum fort. Der Moonbikes-Park in St. Johann ist für uns ein Meilenstein, dem noch viele weitere folgen sollen“, so Sascha Ortner, Country Manager DACH von Moonbikes. Unterstützt wird das französische Unternehmen dabei von der Firma Kramser Fahrzeugtechnik in Telfs, die als Vertriebs- und Kundendienstpartner in Österreich zur Seite steht.

Motorschlittengesetz anwendbar

Das Moonbike unterliegt in Österreich dem Motorschlittengesetz und benötigt daher eine Registrierung. Diese sind für Gewerbetreibende, Land- & Forstwirte, Gastronomie- & Tourismusbetriebe, Jäger, Sportvereine, Streckendienste, Veranstalter von Wintersport-Events, Hilfsorganisationen, Ärzte, Rettungswesen und Behörden grundsätzlich möglich und pro Bundesland zu prüfen. Für Fahrten ausschließlich auf Privatgrundstücken ist keine Registrierung notwendig. 

Foto: Foto: Niels St. Viteux/MoonBikes
Moonbikes-Gründer und CEO Nicolas Muron
Foto: Foto: Niels St. Viteux/MoonBikes

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