Bei Ski amadé möchte man mit Mut und Zuversicht in die kommende Wintersaison gehen. Das Interesse von Einheimischen an Saisonkarten sei vorhanden.
Foto: Ski Amadé
Wirtschaft Tourismus

SKI AMADÉ

20 Jahre Ski amadé

Ski-amadé-Geschäftsführer Christoph Eisinger möchte mit Mut und Zuversicht in die kommende Wintersaison starten. Seitens des Skiverbunds sei alles für ein sicheres Skifahren getan worden.

von: Dieter Krestel

„20 Jahre Ski amadé waren 20 erfolgreiche Jahre – und auch deshalb schauen wir mit Mut und Zuversicht in die Zukunft“, erklärte Ski-amadé-Geschäftsführer Christoph Eisinger auf der Pressekonferenz zum Saisonauftakt, die am 22. Oktober in Wien stattfand. Im April 2020 habe sich auch niemand gedacht, dass die Sommersaison 2020 in den Ski-amadé-Gebieten recht zufriedenstellend werde – und dennoch war sie es. Leicht optimistisch stimmt Eisinger das Interesse von Einheimischen an Saisonkarten: Viele passionierte Skifahrer würden offenbar auf leere Pisten spekulieren. In wirtschaftlicher Hinsicht sieht Eisinger Ski amadé gut aufgestellt, eine schwierige Saison wie die bevorstehende könne man verkraften. Darüber, ob sich ein Skibetrieb ganz ohne ausländische Gäste über die gesamte Saison aufrechterhalten lässt, möchte Eisinger zu diesem Zeitpunkt aber nicht spekulieren.

Friends Club statt großer Geburtstagsfeier

Großevents soll es in dieser Wintersaison naturgemäß keine geben, aber Veranstaltungen, die im Einklang mit dem Sicherheitskonzept von Ski amadé stehen, seien sehr wohl geplant: so etwa „Genuss-Initiativen“ wie beispielsweise elf Skirouten mit kulinarischen Erlebnissen oder der Höchste Bauernmarkt der Alpen im März 2021. Insgesamt werde das Jubiläum 20 Jahre Ski amadé anlassbezogen nur relativ leise gefeiert – und hier vor allem durch den neuen My Ski amadé Friends Club. Die Friends Card fungiert dabei als immer wieder aufladbarer Skipass. Neben einem Registrierungsrabatt auf Skipässe, Einkaufsgutscheine und Skiservice-Angebote bei den 31 Intersport Rent Shops in Ski amadé, gibt es auch exklusive Urlaubsangebote für alle Mitglieder.

73 Millionen Euro investiert

Insgesamt hat Ski amadé vor dieser Wintersaison 73 Millionen Euro investiert, was in etwa im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre liegt. Die strategisch wichtigste Investition war dabei die 10er-Kabinenbahn Panorama Link zwischen den Skigebieten SnowSpace Salzburg (Flachau, Wagrain und St. Johann) und Shuttleberg Flachauwinkl-Kleinarl. Diese Verbindung ermöglicht Skifahrern, den Großteil der Skiregion Salzburger Sportwelt als Teil von Ski amadé auch ohne Skibusse zu entdecken. Die neue Verbindung reduziere den Verkehr auf der Straße und sei als Teil des öffentlichen Verkehrsnetzes für Wintersportler zu sehen, so Eisinger. Neben dem neuen Panorama Link gibt es auch im Gebiet Schladming-Dachstein zwei neue Anlagen: die 8er-Sesselbahn Lärchkogelift auf der Planai und die 6er-Sesselbahn Schoberbahn auf der Reiteralm. Beide ersetzen bestehende Lifte.

Weitere Informationen zu geplanten Investitionen und über das Sicherheitskonzept von Ski amadé für die Wintersaison 2020/21 finden Sie in der nächsten Print-Ausgabe der ISR.

Foto: ISR/Dieter Krestel
Ski-amadé-Geschäftsführer Christoph Eisinger bei der Pressekonferenz zum Saisonstart in Wien
Foto: ISR/Dieter Krestel

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