Umwelt

Umwelt und Bergbahnen – wie geht es weiter?

Fachworkshop auf der Insel Mainau am 24. September 2013: Trends und Herausforderungen im Umweltmanagement der nächsten Jahre – spezielle Potenziale der österreichischen und Schweizer Bergbahnen attraktiv zu sein?

Österreichische und Schweizer Bergbahnen haben gegenüber anderen Alpenländern einen deutlichen Positionierungsvorsprung im Bereich umweltfreundlicher und nachhaltiger Bergsport. Beide Länder sprechen neben Familien und Gruppenreisenden auch qualitativ anspruchsvolle Gästegruppen an, die weniger auf den Preis als auf eine intakte Natur und landschaftlich schöne Berggebiete wertlegen. Die Österreich Werbung (ANTO 20121)) aber auch die österreichische Tourismusstrategie (BMWFJ 20102)) zielen mit ihrer Marketinglinie in den letzten Jahren besonders auf die Vorzüge einer nachhaltigen Destinationsentwicklung unter Berücksichtigung der naturräumlichen Vorzüge ab.

Für die Bergbahnen beider Länder ergeben sich ähnliche Herausforderungen: eine Balance, oder besser Synergieeffekte zwischen der Wirtschaftlichkeit und einem ressourcenschonenden Umgang mit Natur und Umwelt herzustellen. Sowohl im Energiemanagement und in der Pistenbewirtschaftung als auch in der Vegetationspflege gibt es beachtenswerte Pionierleistungen in beiden Ländern (Austrian Cable Cars 20133)). Österreichische sowie Schweizer Bergbahnen streichen ihren Einsatz im Vergleich zu amerikanischen oder kanadischen Bergsportgebieten jedoch wenig hervor.

Im Rahmen eines Fachworkshops auf der Insel Mainau am 24. September 2013 sollen gemeinsame Herausforderungen, Vermarktungsvorteile, Synergieeffekte, aber auch unterschiedliche Ansätze der Bergbahnen im Umweltmanagement diskutiert werden. Vortragende aus Österreich und der Schweiz liefern dabei Impulse bezüglich der Rahmenbedingungen für Seilbahnbetriebe, jetzt und in den kommenden Jahren.

An Referaten sind geplant:

  • Roger Walser (HTW Chur): „Die Rolle der Bergbahnen in der Destinationsentwicklung“,
  • Prof. Christian Lässer (St. Gallen): „Veränderung des Marktes“,
  • Prof. Bruno Abegg (Universität Innsbruck): „Herausforderungen in ökologischer Hinsich“,
  • Prof. Josef Nejez (Internationale Seilbahn-Rundschau): „Aktuelle Berichterstattungen und Kommunikation von Umweltmaßnahmen – Rückmeldungen aus der Seilbahnbranche“.

Die Veranstaltung dient als Austauschplattform für Seilbahnverantwortliche, Journalisten, Touristiker sowie die Bergbahnbetreiber selbst.

Anmeldung (noch bis 20. September möglich) und Information: Universität für Bodenkultur, verena.melzer@boku.ac.at

Veranstaltungsort: Insel Mainau, Konstanz/Deutschland

Uhrzeit: Dienstag, 24. September von 16:00 bis 19:00 Uhr

Im Anschluss Abendempfang im Schloss Mainau.

Fußnoten:
1)ANTO – Austrian National Tourist Office (2012). Sustainability in tourism – A position paper and basis for discussions from the Austrian National Tourist Office
2)BMWFJ (2010). Die neue Österreichische Tourismusstrategie. Vienna: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
3)Austrian Cable Cars (2013). FACTSHEET – Die Österreichischen Seilbahnen in Zahlen

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. DDr. Ulrike Pröbstl, Univ.-Ass. Dipl.-Ing. Dr. Alexandra Jiricka, Institut für Landschaftsentwicklung, Erholung und Naturschutzplanung der Universität für Bodenkultur, Wien. Fotos: beigestellt

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